Tag 4: Eine Stadt – drei Religionen

Von Bethlehem fuhren wir über die Grenze nach Jerusalem, wo unser Busfahrer Yousri uns durch enge und steile Gassen ins Zentrum brachte. Erster Besuchspunkt: Die Klagemauer.

Anschließend feierten wir in der Dormitiuskirche eine Heilige Messe. Von Priestermangel war angesichts von ca. zwanzig Zelebranten und Konzelebranten nichts zu spüren.

Nach einem Kurzbesuch am Grab Davids …

… warfen wir noch einen Blick auf das mächtige Gemäuer der Dormitiuskirche von dem Dach eines Nebengebäudes.

In Jerusalem versuchen die Religionen sich jeweils deutlich voneinander abzugrenzen. Aber auch innerhalb der Religionen gibt es klare Abgrenzungen.

Auf dem Tempelberg ist „Ungläubigen“ der Besuch der al-Aqsa-Moschee ….

… und des Felsendoms untersagt.

Nach dem Besuch des Tempelbergs haben wir im arabischen und christlichen Teil der Altstadt den Suq (Markt) besucht ….

… und waren völlig überrascht, als wir plötzlich vor der Grabeskirche standen.

In der Kirche ging dann alles drunter und drüber: Treppen, von denen wir nicht wussten, wohin sie führten, Sackgassen, Baustellen, brüllende Ordner verschiedener Konfessionen, dazwischen fromme Gläubige, die sich auf ihr Gebet konzentrieren wollten.

Am Ende des Tages war uns aus eigener Anschauung klar, wie schwierig die Situation in Israel und speziell in Jerusalem ist. Unser kurzer Rückweg nach Bethlehem führte uns wieder an der streng bewachten Mauer vorbei, die Israel und Palästina trennt.

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